Offene Ganztagsgrundschule der Stadt Hagen

Schulprogramm

 

Schulprogramm der Heideschule Hohenlimburg

Offene Ganztagsgrundschule

Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Hagen

 

Stand: September 2017



Inhaltsangabe

0. Vorwort                                                                       

1. Schulprofil                                                                                                                    

        1.1 Schulische Rahmenbedingungen                

        1.2 Betreuung                                           

2. Oberstes Erziehungsziel und Schwerpunkte    

3. Die räumlichen Gegebenheiten der Schule und der Schulhof    

4. Unterricht                                                                             

         4.1 Unterrichtszeiten                                               

         4.2 Organisation und Prinzipien sowie Themen und Inhalte     

5. Außerunterrichtliche Aktivitäten      

6. Feste und Feiern                                                                              

7. Schülerinnen und Schüler                                                               

         7.1 Schulanfänger                                                                                

         7.2 Kinder im Gemeinsamen Lernen                                                  

7.3 Seiteneinsteiger                                                                             

         7.4 Abgänger                                                                                         

8. Eltern und Erziehungsberechtigte                                                

9. Schulsozialarbeiterin                                                               

10. Lehrerinnen und Lehrer                                                                   

11.Kooperationspartner und Sponsoren                                                                           

12.Schlusswort                                                                                     

 

0. Vorwort

Im vorliegenden Schulprogramm sind die Schwerpunkte und Ziele sowie die Gegebenheiten / Besonderheiten der Schule kurz zusammengefasst. Somit wollen wir eine leichte Lesbarkeit und eine schnelle Übersicht für alle am Schulprogramm Interessierten erreichen. Die einzelnen Konzepte / Arbeitspläne für die Bereiche können eingesehen werden.  

1. Schulprofil

Lage:

Die Heideschule liegt auf einem bewaldeten Hügel mit Blick über das Lennetal inmitten von Hohenlimburg.

Einzugsgebiet:

Unsere Schule besuchen überwiegend Schülerinnen und Schüler aus Hohenlimburg. Etwa 40% der Schülerschaft wird mit Schulbussen aus den Ortsbereichen Oege, Nahmer und der Innenstadt Hohenlimburg zur Schule gefahren.

1.1 Schulische Rahmenbedingungen

Die Heideschule ist eine zweizügige Grundschule. Ungefähr 180 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule. Davon hat ca. die Hälfte einen Migrationshintergrund, überwiegend Türkisch. 

Das Kollegium setzt sich aus 15 Lehrkräften zusammen. Als inklusive Schule werden wir von einer Sonderpädagogin unterstützt. Außerdem unterrichtet ein Lehrer zweimal wöchentlich die Kinder in ihrer Herkunftssprache Türkisch.

Eine Sekretärin, eine Hauswartin, ein Objektbetreuer und 2 Reinigungskräfte komplettieren unser Team.

1.2 Betreuung

Unsere Schule ist eine ‚Offene Ganztagsgrundschule’, in der die Kinder am Nachmittag bis 16.00 Uhr betreut werden können. Der Offene Ganztag verfügt über 3 Gruppen und 9 Mitarbeiter. Die Schule bietet auch eine Gesicherte-Halbtags-Betreuung’ bis 13.00 Uhr an. Der Caritasverband Hagen e.V. ist unser Kooperationspartner.

2. Oberstes Erziehungsziel und Schwerpunkte

Das Schulprogramm der Heideschule Hohenlimburg basiert auf den Richtlinien und Lehrplä­nen des Landes NRW sowie auf der Grundlage des Schul- und Bildungsgesetzes NRW.


Oberstes Erziehungsziel

ist das friedliche Miteinander der Schulgemeinschaft,

Toleranz und Akzeptanz des Anderen.


Darüber hinaus haben wir als Schule folgende Schwerpunkte für uns gesetzt:

·         Projekte zum sozialen Lernen:  Lubo aus dem All, Faustlos, Streitschlichter, Gewaltfrei Lernen

·         Gesundheitserziehung: Gesundes Frühstück, gesunde Ernährung, Zahnprophylaxe, Klasse 2000:   
          "Langzeitprojekt zur Gewalt- und Suchtvorbeugung“

·         Sportliche Aktivitäten:  Über die Pausen hinaus regelmäßige Bewegungszeiten auf dem Schulhof 
          mit Rollern und weiteren Spielgeräten, Sportfest und Erwerb des Jugendsportabzeichens,
          Basketball-AG und Basketballturnier für die Klassen 4, Schwimmen und Erwerb des
          Jugendschwimmabzeichens

·         Sinnvoller Einsatz / Nutzung neuer Medien und der damit verbundenen  Kommunikations-
          möglichkeiten (z.B. PC, Internet, interaktive Whiteboards)

·         Singen und Feiern: Auf Jahreszeiten bezogenes Offenes Singen in der Pausenhalle

·         Gemeinsames Lernen für Kinder mit den Förderschwerpunkten Hören und Kommunikation,       
          Lernen, Geistige Entwicklung, Emotionale und Soziale Entwicklung
sowie Sprachliche Qualifikation.

·         Integration und Bildung von Seiteneinsteigern / Kindern mit aktueller Zuwanderungsgeschichte.

3. Die räumlichen Gegebenheiten der Schule und der Schulhof

Klassenräume, Turn- und Pausenhalle:

Der überwiegende Teil der Klassen verfügt jeweils zum Wald hin über eine plattierte Ter­rasse mit direktem Zugang ins Freie. Je nach Witterungslage kann der Unterricht in der Natur erteilt werden. An jeweils sechs Klassen sind Gruppenräume angegliedert, die mit PC’s und zusätzlichem Lernmaterial ausgestattet sind. In jeder Jahrgangsstufe befindet sich ein interaktives Whiteboard, das besonders im Fremdsprachenunterricht eingesetzt wird.

Für das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf im Bereich Hören und Kommunikation wurde in jedem Jahrgang jeweils ein Klassenraum mit Teppichboden bzw. mit einer Akustik-Decke ausgestattet.

Die Schule verfügt über eine eigene Turnhalle, die im Untergeschoss des Gebäudes liegt und für die Kinder schnell erreichbar ist. Die Architektur der Schule wirkt einladend und weiträumig, die Ausgestaltung der Klassen ermuntert zum Bewegen und Lernen.

Eine bauliche Besonderheit stellt die große Pausenhalle dar, die mit ca. 40 m Länge und 16 m Breite den Aktivitäten und Ereignissen des Schullebens Platz bietet; z. B. Ver­sammlungen, Aufführungen, Ausstellungen, Verkehrssicherheitstraining, Elterninformationsabende, Cafeteria.

Besondere Räume und ihre Ausgestaltung:

Für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen / Seiteneinsteiger haben wir einen DaZ-Raum eingerichtet, der über ein interaktives Whiteboard verfügt und in dem Sprachmaterialien für Deutsch als Zweitsprache bzw. Fremdsprache vorhanden sind.   

Darüber hinaus verfügen wir über eine Lernwerkstatt für Kinder mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten, der mit speziellen Übungsmaterialien ausgestattet ist.

Neben der Versorgung der einzelnen Klassen mit Computern ist ein Raum mit 15 PCs, einschließlich Internet-Anschluss eingerichtet. Dieser PC-Raum ermöglicht eine Arbeit mit dem Computer für maximal 28 Kinder gleichzeitig, wobei sich je zwei Schülerinnen und Schüler einen Arbeitsplatz teilen können. Schwerpunktmäßig werden diese Medien mit ausgewählter, lernfördernder Software im Rahmen des Förderunterrichtes genutzt und eingesetzt.

Für die musikalische Erziehung sind ein Klavier und weitere Musikinstrumente vorhanden.

Im Jahre 1998 richtete die Elternschaft mit Hilfe des Fördervereins und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft eine Schulbücherei ein. Über 2.000 Bücher sind zur Zeit in der Ausleihe. Diese organisieren die Eltern in Eigeninitiative. Die sorgfältig ausgewählten Bücher leihen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig aus.

Schulhof:

Der großzügig angelegte Schulhof ermöglicht eine erholsame Pause. Abwechslung und Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder bieten eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb, eine Sandgrube, „Wackelelemente“, Pausenspiele und auf dem Boden aufgezeichnete Hüpfspiele.

Einen Kontrast dazu bildet eine Ruhezone mit Sitzbänken in der Mitte des Schulhofes. In zwei Hütten befinden sich Spielgeräte, die für die Dauer der Pause ausgeliehen werden können. Die Ausleihe wird von den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen organisiert. Ein weiterer Schulhof vor unserem Haupteingang kann zur Verkehrserziehung genutzt werden und ist nachmittags für Freizeitgestaltungen zugänglich.

Schulemblem:                      

Die waldreiche Umgebung der Heideschule führt hin und wieder dazu, dass sich ein Reh auf das Schulgelände verirrt. Dieses Emblem stellt zwei stilisierte Rehe dar, die sich in den Buchstaben „heideschule hohenlimburg“ zeigen.                

4. Unterricht

4.1 Unterrichtszeiten

Eine verlässliche Unterrichtszeit von täglich mindestens vier Stunden ist fester Bestandteil des Stundenplanes. Das hängt auch mit unserem Schulbustransport zusammen, d.h. der Unterricht beginnt täglich um 8.00 Uhr und endet frühestens um 11.25 Uhr.

4.2  Organisation und Prinzipien sowie Themen und Inhalte

Neben den Richtlinien und den vorgegebenen Lehrplänen für die einzelnen Fächer sowie den Arbeitsplänen der Schule verfolgen wir die unten genannten Aspekte bei unserer Unterrichtsplanung und Gestaltung:

  Organisation und Prinzipien

  Themen und Inhalte

· Handlungs- und Sachorientierung (Lernen mit 
  allen Sinnen, Unterrichtsgänge im Rahmen des
  Sachunterrichts)

·  Methodenlernen und Offene Unterrichtsformen:  
   Freie Arbeit mit vorhandenem zusätzlichen Lehr-
   und Lernmaterial, Wochenplanarbeit,
   Lernwerkstätten, Lernen an Stationen (z.B.
   ergänzende Aufgabenstellungen in den Fächern
   Deutsch und Mathematik)

·  Nutzung neuer Medien: Ausstattung der
   Klassen mit Computern und jahrgangsgemäßer
   Software, Einsatz von interaktiven Whiteboards im
   Unterricht

· Zusammenarbeit in den Jahrgangsstufen

· Berücksichtigung des individuellen Lerntempos
 
 und des Lerntyps der Kinder

· Gemeinsames Lernen mit allen Kindern, die
  einen Förderbedarf haben, hauptsächlich mit dem
  Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation
  sowie Lernen.

· Integration und Beschulung von Seiteneinsteigern

· Büchereistunde in der Regel alle 14 Tage

· Herkunftssprachlicher Unterricht in türkischer
  Sprache

· Soziales Lernen: Projekt „Gewaltfrei Lernen“ und
  Streitschlichter (siehe dazu Homepage)

· Gesundheitserziehung: Gesundes Frühstück,
  gesunde Ernährung, Zahnprophylaxe, Klasse 2000:
  „Langzeitprojekt zur Gewalt- und Suchtvorbeugung“

· Umwelt- und Naturschutz, z.B. Müllsortierung,
  sorgsamer Umgang mit der Natur,
  umweltfreundliches Kopierpapier verwenden,
  Walderkundung

· Verkehrserziehung durch die Polizei Hagen
  (Radfahrprüfung und Jugendverkehrsschule) sowie
  durch die Hagener Straßenbahn AG (Busschule)

· Einbinden außerschulischer Lernorte: z.B.
  Besuch des Freilichtmuseums, Zoo, Floriansdorf
  Iserlohn, … 

· Vorstellen unseres  Straßenkinderprojektes in
  Tegucigalpa / Honduras unter besonderer
  Berücksichtigung der Probleme von Kindern
  in Honduras

· Aufnahme religiöser Themen im Unterricht
  insbesondere durch die  Zusammenarbeit mit
  den christlichen Kirchen
: Projekte mit Frau
  Bings (kath. Kirche), ökumenische Gottesdienste 
  zweimal im Schuljahr (Adventszeit, zum Ende des
  Schuljahres )

5. Außerunterrichtliche Aktivitäten

Neben der unterrichtlichen Arbeit stehen auch diese Aktivitäten auf unserem Programm:

·         Besuch der Schlossspiele Hohenlimburg zu Beginn des Schuljahres und ein Theaterbesuch in der    
          Adventszeit 

·         Mein Körper gehört mir: Projekt zur Thematisierung sexueller Gewalt an Kindern (alle 2 Jahre für 
          die Klassen 3 und 4)

·         Mathematikwettbewerb in Klasse 4

·         Abschlussfahrten der Klassen 4 zu den Karl-May-Festspielen in Elspe

·         Schullandheim- und Jugendherbergsaufenthalte (Meinerzhagen, Berchum, Brilon, Balve-Garbeck, ...)

·         Wanderungen in die nähere Schulumgebung zu unterschiedlichen Jahreszeiten, Unterrichtsgänge im 
          Rahmen des Sachunterrichts

·         Sportfest im Kirchenbergstadion zum Ende des Schuljahres, Basketballturnier in der Rundturnhalle 
          "Im Kley", Sponsorenlauf

6. Feste und Feiern

Durch die besondere Architektur unseres Schulgebäudes sind wir bei unseren Festen vom Wetter weitgehend unabhängig. Schulfeste, in Zusammenarbeit mit Eltern und dem Förderverein, finden bei jedem Wetter sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schulgebäudes statt. Besondere Aktionen:

·         Einschulungsfeier für die Schulanfänger

·         Offenes Singen zu den Jahreszeiten (Herbst und Frühling)

·         Feiern religiöser Feste: Sankt Martin, Sankt Nikolaus, gemeinsamer Gottesdienst in der 
          Adventszeit

·         Sankt Martin: Waffelbacken jeweils am 11.11. des Jahres zu Gunsten unseres
          Straßenkinderprojektes in Tegucigalpa / Honduras: Die erwirtschafteten Gelder werden über die
          entsprechenden gemeinnützigen Organisationen - direkt und ohne Abzüge - weitergeleitet. (siehe auch
          Homepage von Don Bosco International)

·         Advent: Vorweihnachtliche Ausschmückung des gesamten Schulgebäudes (Basteltag) und Offenes
          Singen in der Pausenhalle

·         Sankt Nikolaus: Ausgabe von Stutenkerlen, die vom Förderverein finanziert und an die Kinder verteilt
          werden

·         Weihnachtsfeiern: In den Klassen bzw. in der Pausenhalle mit Vorführungen der Schülerinnen und
          Schüler

·         Karnevalsfeiern:  Im Klassenverband oder mit der „Schulgemeinschaft“ in der Pausenhalle
          (Verkleidung erwünscht)

·         Abschlussfeste für die Klassen 4

·         Gottesdienst zum Ende des Schuljahres

·         alle 4 Jahre ein Schulfest / Sponsorenlauf / Zirkusprojekt / Trödelmarkt

7. Schülerinnen und Schüler

Unser Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler in der gesamten Grundschulzeit optimal zu fördern und zu begleiten. Dazu gehört nicht nur das fachliche und methodische Lernen, sondern vor allem die emotionale und soziale Entwicklung jedes einzelnen Kindes.

Die unten genannten Schülergruppen stehen für uns im besonderen Fokus.

7.1 Schulanfänger: Übergang vom Kindergarten in die Schule

Seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten der näheren Umgebung. Diese Zusammenarbeit soll einen sanften Übergang vom Kindergarten zur Schule ermöglichen und den Kindern Ängste vor dem ersten Schultag nehmen.

Dies versuchen wir durch folgende Angebote zu erreichen:

·         Informationsveranstaltung zur Anmeldung der Schulanfänger

·         Durchführung einer Schulrallye zum Kennenlernen des gesamten Schulgebäudes, des Schulhofes, der
          OGS und des Schulpersonals

·         Im Vorfeld der Schulanmeldung sind auf Wunsch individuelle Beratungsgespräche für Eltern möglich

·         Hospitation und Vorstellen der Lehrkräfte in Kindergarten und  Kindertagesstätte

·         Besuchsnachmittage von Kindergartenkindern zu verschiedenen Themen, z.B. „Zahlen“, „Buchstaben“
          und „Sport“ in der Heideschule

·         Aktionen der OGS: Spielstunde, Eltern-Café

·         „Schnupperunterricht“ (Teilnahme der zukünftigen Heideschülerinnen und Heideschüler am Unterricht
          der Jahrgangsstufe 1)

·         Elterninformationsabend vor den Sommerferien (Vorstellen der Klassenlehrerinnen, des
          Schulmaterials, der Schule)

·         Einladung /Teilnahme an besonderen schulischen Veranstaltungen

·         ökumenischer Einschulungsgottesdienst

·         Einschulungsfeier (Gestaltung durch die Schulkinder)

·         Das Projekt "Sprache verbindet" des Rotary-Clubs Hagen wurde im Schuljahr 2010/11 für Hagen an
          unserer Schule gestartet. Kinder mit Migrationshintergrund werden hier in deutscher Sprache mit Hilfe
          von Sprachscouts gefördert. Dieses Angebot richtet sich besonders an unsere Schulanfänger.

7.2 Kinder im Gemeinsamen Lernen: Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf

In Zusammenarbeit von Klassenlehrerin und Sonderpädagogin werden individuelle Förderpläne für jedes Kind mit Förderbedarf erstellt, mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten abgesprochen und im Schulalltag sukzessiv umgesetzt. Dazu gehören:

·         Niveaudifferenzierte Angebote in den Fächern Mathematik und Deutsch sowie Sachunterricht

·         Tägliche Arbeitszeit in der Lernwerkstatt

·         Verstärkerpläne für Kinder mit Förderbedarf im Bereich Emotionale und Soziale Entwicklung damit
          verbunden

·         Belohnungsstunden in Form von Bewegungsangeboten und Spielen

·         Angebote zum sozialen Lernen: Streitschlichter, Gewaltfrei Lernen

·         Begleitung der Kinder durch Integrationskräfte

7.3 Seiteneinsteiger: Schüler und Schülerinnen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland sind und teilweise gar kein Deutsch bzw. nur einige wenige deutsche Wörter sprechen.

Zur erfolgreichen Integration der Kinder in unserer Schule und zum Erlernen der Sprache nehmen sie von Anfang an am Unterricht in altersentsprechenden Regelklassen teil und erhalten zusätzlich mehrere Stunden pro Woche Förderunterricht in Kleingruppen. Der Schwerpunkt wird auf das Fach Deutsch gelegt und hier besonders auf das mündliche Sprachhandeln, den schriftlichen Sprachgebrauch und die Wortschatzarbeit. 

Prinzipien der Unterrichtsgestaltung sind z.B.:

·           Durchführung eines regelmäßigen Morgenkreises

·           sprachliche Begleitung aller Situationen, die sich im Unterricht ergeben

·           Sprechen üben durch: Einzelsprechen, Nachsprechen, Chorsprechen,
            handlungsbegleitetes Sprechen, rhythmisches Sprechen, Singen

·           die Bedeutung der neuen Wörter wird durch Bildmaterial, durch Umschreibungen oder durch
            herkunftssprachliche Erläuterungen deutlich gemacht

·           Automatisieren bestimmter Redewendungen

·           Erzählen / Schreiben zu Bildern / Texten / Situationen des Lebens

·           Wörtersammlungen zu Themen

7.4 Abgänger: Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen

In gleicher Weise wollen wir einen sanften Übergang zu den weiterführenden Schulen ermöglichen. Dies versuchen wir durch folgende Angebote zu erreichen:

·         Informationsabende für Eltern zur Beratung hinsichtlich der weiterführenden Schulen

·         Beratungsgespräche für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern (Sprechtage)

·         „Abgabegespräche“ für die Lehrerinnen und Lehrer der abgebenden und aufnehmenden Schulen

·         Teilnahme an Erprobungsstufenkonferenzen in Klasse 5 und 6

·         Vereinbarungen und Absprachen im Netzwerk Hohenlimburg (Schulen im Team), z.B. einheitliche
          Tagestransparenzen in allen Grundschulen und den weiterführenden Schulen in Hohenlimburg sowie
          das Erlernen abgestimmter Unterrichtsmethoden und Lerntechniken

8. Eltern und Erziehungsberechtigte

Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern ist uns ein besonderes Anliegen. Bei Elternsprechtagen und in weiterführenden Beratungsgesprächen geht es darum, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten im Sinne der Kinder zu handeln, die Sorgen der Familien ernst zu nehmen und sie zu unterstützen. Denn eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist die Basis für eine positive Lernentwicklung der Kinder.

Darüber hinaus sollen die Eltern in den Mitwirkungsgremien (Klassenpflegschaft / Elternabend, Schulpflegschaft und Schulkonferenz) das Schulleben mitgestalten.

Die Hilfe der Eltern ist auch vor allem bei schulischen Festen und Aktivitäten unentbehrlich.

In regelmäßigen Abständen findet für alle Eltern ein Elterncafé statt, welches die Möglichkeit zum Austausch bietet.

Die Einbindung von Eltern mit Migrationshintergrund ist dabei für uns sehr wichtig.

Im 2. Halbjahr des Schuljahres bieten wir einen Elternabend an, der sich in erster Linie an die türkischen Familien richtet. Zusammen mit unserem Türkischlehrer werden schulische Themen und Probleme besprochen.

Zudem unterstützt unsere Schulsozialarbeiterin die neu zugewanderten Eltern bei bürokratischen und persönlichen Schwierigkeiten.

9. Schulsozialarbeiterin

Frau Claudia Voßkuhle-Luksnat

Schulsozialarbeiterin an der Heideschule / Raum 16

Tel: 0162/23 12 330 oder 02334/42440

Sprechstunde: Mo.- Fr. – außer Mi.

in der Zeit von 9:00-13:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Frau Claudia Voßkuhle-Luksnat ist beim Caritasverband Hagen angestellt.

Alle Erwachsenen oder Kinder können sich an unsere Schulsozialarbeiterin wenden. Die Beratung ist freiwillig und wird vertraulich behandelt.

Die Schulsozialarbeiterin

·         berät Eltern, Kinder, Lehrer bei Fragen und Schwierigkeiten innerhalb und außerhalb der Schule

·         versucht Kindern in vielfacher Hinsicht bei ihrer Lebensbewältigung zu helfen

·         bietet Projekte für Kinder an und

·         hilft bei der Antragsstellung für

          Schulausflüge

          Schulmaterial

          Lernförderung

          Zuschüsse beim Mittagessen in der OGS oder 

          Beiträge für Vereine (z.B. Musik, Sport, Kultur)

10. Lehrerinnen und Lehrer

Die Lehrkräfte unserer Schule arbeiten kollegial zusammen. Das zeigt sich unter anderem durch:

·         Kooperative Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen Jahrgangsstufen: Gemeinsame
          Unterrichtsplanung, Arbeitsmittelerstellung, Austausch von Unterrichtsmaterialien, Vergleichsarbeiten,
          fachspezifische Teamarbeit

·         Kollegiumsinterne Fortbildungen zu aktuellen Themen und Besuche von Fortbildungsveranstaltungen

·         Gemeinschaftliche Freizeitaktionen des Kollegiums

·         Betreuung und Ausbildung von: Praktikantinnen / Praktikanten der Universitäten, Fachhochschulen
          und weiteren Schulen sowie Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern, Semesterpraktikanten

·         Zusammenarbeit mit der OGS: Einsatz von Lehrkräften in der Hausaufgabenbetreuung, 
          OGS- Koordinatorin berichtet über aktuelle Themen und Probleme, Teilnahme der OGS-Leiterin an den
          Konferenzen, gemeinsame Fortbildungen und Feiern mit den Mitarbeitern der OGS (Grillen zum
          Schuljahresende)

11. Kooperationspartner und Sponsoren

Bei unseren vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten wird unsere Arbeit unter anderem unterstützt bzw. kooperieren wir mit: 
(Die Nennung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge)
- ADAC
- AWO - Frühförderung
- Bildungsbüro (regionales Bildungsbüro Hagen)
- Don Bosco International
- Elseyer Turnverein
- Eltern und Förderverein der Heideschule Hohenlimburg
- Feuerwehr Hagen
- Firmen
- Forstamt Hagen
- Hagener Straßenbahn AG
- Kindergärten und Kindertagesstätten in Hohenlimburg
- Kindertafel Hohenlimburg e.V.
- Kirchen
- Kommunales Integrationszentrum (KI)
- Krankenkassen (Zahn- und Gesundheitspflege)
- Kulturamt Hagen (Künstler aus verschiedenen Ländern)
- Landessportbund
- Lions-Club
- Musikschule Nalbach
- Polizei Hagen
- Rotary-Clubs
- Schulamt
- Schulverwaltungsamt
- Schulen: Andere Grundschulen, Förderschulen und weiterführende Schulen
- Sparkasse Hagen
- Stadttheater Hagen 
- Volksbank Hohenlimburg
- Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)

12. Schlusswort
 

Das vorliegende Schulprogramm ist nicht statisch zu sehen. Es basiert auf Flexibilität und Evaluation. Das Eingehen auf, beziehungsweise das Aufgreifen aktueller Anlässe impliziert eine fortwährende Diskussion, die zu Transparenz und Innovation im Schulalltag führt. So wird das Schulprogramm sowohl von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern wie auch von weiteren Kooperationspartnern getragen.

58119 Hagen im September 2017

Sabine Klimmek
    -Rektorin-