Offene Ganztagsgrundschule der Stadt Hagen

Gewaltfrei Lernen

Seit 2014 findet das Präventionsprojekt „Gewaltfrei Lernen“ an der Heideschule Hohenlimburg statt. Hierbei handelt es sich um ein bewegungsreiches Trainingskonzept zur Förderung des sozialen Lernens, von Teamwork und Konfliktfähigkeit von Kindern. Die Kinder sollten lernen, sich zu wehren, ohne Gewalt anzuwenden.

Alle zwei Jahre werden die Schüler der Klassen 1 und 2 an drei Tagen für je 2 Stunden im Umgang mit Konflikten spielerisch geschult. Neben den Kindern werden auch die Lehrer und Mitarbeiter des Ganztages in das Projekt mit einbezogen.

Das Ziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, sinnvolle Strategien zur Vorbeugung und Intervention von Ausgrenzung, Mobbing und körperlichen Schikanen zu vermitteln und anzuwenden.

Die Kinder erlernen wortstarke und körperlich geschickte Reaktionen für ihre alltäglichen Konflikte mit Gleichaltrigen und somit Alternativen zur Gewalt und Beleidigung.

Mithilfe der gelernten Strategien wird eine wirkungsvolle Vorbeugung von Gewalt erzielt und das soziale Miteinander verbessert.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Heideschule sollen:

·         gegen Ausgrenzung, Beleidigung und Gewalt bestärkt werden.

·         sich wortstark zur Wehrsetzen, indem sie lernen sich verbal zu verteidigen.

·         sich selbstbewusst behaupten, indem sie sicher auftreten.

·         persönliche Grenzen aufzeigen, indem sie „stopp“ und „nein“ sagen.

 

Gewaltfrei lernen im Schulalltag der Heideschüler

Um auch langfristig gewaltfrei zu lernen, werden die erlernten Regeln und Fertigkeiten regelmäßig im Klassenverband wiederholt.

 

Hierzu gehören:

·         Stopp-Regel

·         Einsatz der Elefantenhaut

·         „Givemefive“ (Schritte zur Streitschlichtung)

 

Sollte es dennoch einmal zu Regelverstößen kommen, so müssen die Streitverursacher eine Wiedergutmachung erbringen. Hierzu wurde ein gemeinsames Wiedergutmachungsplakat erstellt und für alle sichtbar in der Pausenhalle ausgehängt.

Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen werden die Schülerinnen und Schüler in ein „Rotes Buch“ eingetragen. Mehrfache Eintragungen führen zu einem Elterngespräch.